top of page
Suche
  • Manuela

Bolivien – hat viel mehr als nur die Salzwüste

Neben Paraguay ist Bolivien im mittleren Westen Südamerikas das einzige Land, das keinen direkten Zugang zum Meer hat.


Es ist dreimal so groß wie Deutschland, hat aber nur 12 Mio. Einwohner, bzw. 10,4 Einwohner pro Quadratkilometer (Deutschland hat 227 Einwohner/km2).


Etwa 72 % der Bevölkerung gehören Indigen Völkern an, wie den Quechua (30,7 %) und den Aymara (25,2%), die hauptsächlich in den Hochebenen leben. Der Rest sind Mestizen/Weiße, meist Nachkommen der spanischen Kolonialherrscher und davon sind 40.000 Mennoniten.


Mehr als 60 % der Bolivianer leben unterhalb der Armutsgrenze, etwa ein Viertel sogar in absoluter Armut und das trotz vieler Bodenschätze, wie z. B. Lithium, wovon Bolivien das höchste Vorkommen weltweit hat.


Das monatliche Durchschnittseinkommen liegt in Bolivien bei 363 € im Monat. Daher sind die Lebenshaltungskosten hier unglaublich günstig.


Die höchste Erhebung Boliviens ist der Nevado Sajama mit 6.542 m.


Wir sind von Peru kommend völlig unkompliziert am Titicaca See nach Bolivien eingereist.


Vorher haben wir nochmal unsere Dieseltanks aufgefüllt, obwohl der Diesel in Bolivien normalerweise um einiges günstiger ist.


Allerdings sind Benzin und Diesel staatlich subventioniert und wird an Ausländer, wenn überhaupt, zu weit mehr als dem doppelten Preis verkauft, den Einheimische zahlen.

Die Tankstellenbetreiber haben einigen Aufwand, bzw. Schriftverkehr, um an Touristen Treibstoff zu verkaufen. Einigen ist das zu viel Aufwand, also verkaufen sie lieber gar nicht erst an Touristen, oder haben dafür keine Lizenz.

Am einfachsten soll es sein, wenn man dem Tankwart sagt, dass man keine Rechnung bräuchte und videoüberwacht sollte die Tankstelle nicht sein. Was wir beim tanken erlebt haben... dazu später.


Wir verbrachten zwei weitere Nächte direkt am Titicaca See.


In Copacabana, einem sehr touristischen Ort, haben wir endlich mal wieder eine kleine Wanderung unternommen (die letzten Tage in Peru waren wir sehr faul, was die Bewegung angeht), waren lecker Essen (Forelle aus dem See) und zum ersten Mal in Bolivien einkaufen.

Hier bekamen wir in den einfachen Läden, die schon beinahe sozialistisch anmuteten, unter anderem kein frisches Obst und Gemüse, Kaffee (lediglich Nescafé) oder gar Mandelmilch. Im Allgemeinen war das Angebot eher sehr übersichtlich, auch was die vorrätigen Mengen anging...



Mit einer abenteuerlichen und schwankenden Pontonfähre ging es dann weiter über den unruhigen See Richtung La Paz.



Die Stadt ist der höchstgelegene Verwaltungssitz der Welt und befindet sich in der Altiplano Hochebene der Anden. Die Stadt selbst breitet sich „unten“ im Talkessel in einer Höhe von 3.500 m aus, während das benachbarte, eigenständige El Alto auf einer Höhe von 4.100 m liegt.


Um zu unserem Stellplatz zu kommen, mussten wir durch das Gewusel von El Alto runter und quer durch die ganze Stadt fahren.  Dann ging es wieder hoch in „unser“ Viertel, durch enge Kopfsteinpflastergassen, die mit großen, kraterartigen Löchern gesäumt waren.


Wir verabredeten uns mit dem aus Deutschland stammenden Gerd, der seit 40 Jahren in Bolivien und Chile lebt, zu einer Stadtführung gleich am nächsten Tag. Gerd wurde unter deutschsprachigen Reisenden sehr empfohlen und so kamen wir zum ersten Mal auf der ganzen Reise in den Genuss seiner Stadtführung.


Treffpunkt war um 9.30 Uhr an der grünen Seilbahn.

Durch La Paz zieht sich nämlich ein Netz von diversen Seilbahnlinien, alle in unterschiedlichen Farben, gebaut von der österreichischen Firma Doppelmayer.


Es war ein tolles Erlebnis, über die große, laute und quirlige Stadt mit all ihren Staus und unterschiedlichen Stadtvierteln, zu schweben.


Als erstes fuhren wir (nach dem Umsteigen) mit der gelben Bahn hoch nach El Alto. Von einem kleinen Aussichtsturm hatten wir eine fantastische Aussicht auf die unter uns liegende Stadt und rüber zum über 6.000 m hohen und schneebedecktem Potosí.


Danach gings zum Hexenmarkt und zwar zum „richtigen“ wo die Schamanen das einkaufen, was sie für ihre Rituale benötigten.

Die Bewohner der Stadt und zwar unabhängig von Rang und Namen, holen sich bei den Schamanen Ratschläge aller Art oder erhoffen sich Unterstützung in allen Lebenslagen (Liebe, Finanzen und Job sind dabei die beliebtesten Themen).


Auf dem Hexenmarkt gab es dazu allerlei Kräuter, Flüssigkeiten, Cocablätter oder eben auch Föten von Alpakas oder Schweinen.

Ungeklärt blieb die Frage, woher all die ungeborenen Tierföten stammen – wurden die Muttertiere extra umgebracht? Oder sind das Zufallsentdeckungen beim „normalen“ schlachten?

Auf jeden Fall wirkten die toten Föten auf uns sehr abstoßend und eher traurig.


Sie werden zusammen mit anderen Zutaten auf kleinen Feuern verbrannt und in der Asche wird dann die Zukunft oder was auch immer gelesen.


Weiter ging es nach der beeindruckenden Geschichte mit der Seilbahn Richtung Stadtzentrum.

Nach einem kleinen Mittagimbiss nahmen wir das Regierungsviertel in Angriff und erfuhren einiges über politische Machtkämpfe und Größenwahnsinn.


Vorbei an der mächtigen Kirche San Francisco ging es dann in die touristischen Gassen, wo es neben allerlei bunten und kitschigen Souvenirs auch einen kleineren und harmloseren Hexenmarkt gab. Hier hingen zwar auch ein paar Föten, aber längst nicht so viele und die anderen Zutaten waren eher für Touristen geeignet, als für Zeremonien von Schamanen.


Mit Einsetzen der Dunkelheit machten wir uns auf den Rückweg mit der Seilbahn und bewunderten die tausenden Lichter, die der Stadt eine ganz zauberhafte Stimmung verlieh.



Am übernächsten Tag machten Uli und ich uns nochmal alleine auf in die Stadt, erledigten ein paar Besorgungen und gingen zum Abschluss im „Reineke Fuchs“ essen, ein bayrisches Restaurant mitten in La Paz.

Es gab Bier aus Erding, Bilder an den Wänden aus München und Essen, was dem bayrischen ähnlich war…

Auf jeden Fall fühlte es sich auf einmal doch komisch an und wir bekamen ein bisschen Heimweh 😊


Nach vier Nächten in der Großstadt hatten wir genug und fuhren in den eher unbekannten Nationalpark Toro Toro.


Bis vor zwei Jahren war dieser wunderschöne Nationalpark nur sehr mühsam und langwierig über eine ungeteerte Piste zu erreichen. Außerdem fährt man für den Abstecher nach Toro Toro 200 km, die man auch wieder zurückmuss, weil der Nationalpark in einer Art Sackgasse liegt.


Jetzt war die Straße frisch geteert, allerdings durch sehr viele Erdrutsche an einigen Stellen nur einspurig befahrbar. Dies war aber kein Problem, da kaum Verkehr herrschte und wir gut ausweichen konnten.

Die Fahrt war sehr beeindruckend, weil die Felsen und Erdschichten alle Farben des Regenbogens aufwiesen, mal knallig bunt, mal in Pastelltönen. Wir waren total begeistert.



In Toro Toro, einem kleinen Ort, setzte sich die spektakuläre Landschaft fort mit ungewöhnlich aufgefalteten Bergspitzen, einem tiefen Canyon, Wasserfällen und verwunschenen Höhlen.

Aber das Highlight waren Fußspuren von Dinosauriern, die hier vor rund 60 Millionen Jahren durchgezogen sind.


Um die hiesige Natur und vor allem die Dinosaurier Spuren zu schützen, sind Wanderungen mit einem Guide obligatorisch.


Wir übernachteten direkt neben der Kirche des kleinen Ortes und machten uns am nächsten Morgen auf, den Eintritt für den Park zu bezahlen (der hatte vier Tage Gültigkeit) und einen Guide zu buchen.

In der Nebensaison alles kein Problem und eine halbe Stunde später wurden wir von einem Fahrer mit unserem Guide, der leider kein Englisch sprach, zum Ausgangspunkt unserer Wanderung gefahren.


Wir mussten gar nicht weit laufen, bis wir auf die ersten Spuren in einem ausgetrockneten Flussbett stießen. Allerdings waren die Spuren zum Teil mit Sand gefüllt und ohne den Guide, hätten wir die Spuren nie als solche erkannt.

Besser wurde es, als er den Sand wenig engagiert aus den Spuren rauswischte. Auf spanisch erklärte er uns die Geschichte der Urzeitriesen, wovon ich nur die Hälfte verstand. Aber zum beeindruckten Staunen reichte es.


Weiter ging es danach zum Teil recht abenteuerlich und ziemlich steil in den Canyon hinab, durch oder neben dem Fluss entlang und schließlich auf der gegenüberliegenden Seite wieder ähnlich steil hinauf.

Die Aussichten auf Wasserfälle und in den tiefen Canyon waren wunderschön, aber unser Guide schwieg leider meistens, was ein bisschen schade war…


Zum krönenden Abschluss brachte er uns dann aber noch in ein umzäuntes und verschlossenes Gelände und dort konnten wir die unterschiedlichen Dinosaurierspuren sehr deutlich erkennen und waren richtig begeistert.



Nach einem leckeren Essen in einem kleinen Café, dass einem Genfer gehörte, mit Schweizer Käse und Chilenischem Weißwein und einer weiteren, unruhigen Nacht an der kleinen Kirche, suchten wir uns am nächsten Morgen ein ruhigeres Plätzchen weit hinter dem Ortsausgang.


Unterhalb der seltsam aufgefalteten Bergspitzen standen wir völlig allein, mit ein paar Schafen und Kühen in der Nachbarschaft.

Wir genossen einen Tag mit Nichtstun (die Beine mussten sich von der fünfstündigen Wanderung vom Vortag erholen) und Müßiggang.


Am nächsten Tag rafften wir uns zu einer kurzen, aber sehr schönen 4 km Wanderung auf, die gleich hinter unserem Unimog startete und uns grandiose Aussichten auf die umliegende, aufgefaltete Bergwelt bescherte.



Weiter hinten in dem weiten Tal gab es ebenfalls spannende Felsformationen und Höhlen zu entdecken, die wir schließlich über eine schlechte Schotterstraße am nächsten Tag erreichten. Wir übernachten am Fuß dieser Felsen und starteten gleich früh am nächsten Morgen, diesmal ohne Guide, unsere Wanderung.


Die Wanderwege sind hier oftmals mehr recht als schlecht zu erkennen und dass ein oder andere Mal mussten wir wieder umkehren, oder ein bisschen klettern, um wieder zurück auf dem „Weg“ zu landen (so ist das ohne Guide…).


Die Aussichten auf die nahen Berge und Felsen waren phänomenal, aber richtig beeindruckt waren wir, als wir die Höhlen entdeckten.

Das Spiel aus Licht und Schatten, dazu die riesigen Felsbrocken, die sich gerade eben noch zu berühren schienen, waren wie aus einer anderen Welt. Wir waren kolossal beeindruckt.



Wir wechselten nach unserer Wanderung nochmal unseren Stellplatz, weil wir noch eine kleine Tour durch weitere, riesige Felsformationen machen wollten. Aber der Himmel hatte sich am Nachmittag zugezogen und in über 3.700 m Höhe hingen wir nun mitten in den Wolken.


Es fing kräftig an zu hageln und zu schütten, die Felsen, kaum 150 m entfernt, waren teilweise nicht mehr zu sehen. Es goss mal mehr, mal weniger die ganze Nacht und auch am nächsten Morgen sah es nicht viel besser aus.


Als es mittags endlich trocken wurde, huschten wir zwischen den Granitgiganten kurz hindurch, aber richtig Spaß machte es ohne blauen Himmel und angenehmen Temperaturen nicht.


Wieder unten in Toro Toro auf 2.700 m schien wieder die Sonne und es war merklich milder 😊


Am nächsten Tag sollte es in Bolivien eine Volkszählung geben. Dazu blieben alle Geschäfte und Unternehmen geschlossen und es herrschte ein Fahrverbot. Außerdem gab eine Art Ausgangssperre – niemand sollte sein Haus / Unterkunft verlassen.


2022 hatte bereits eine Volkszählung stattgefunden, die allerdings in Demonstrationen und tagelangen Unruhen untergegangen war.


Wir suchten uns also ein ruhiges Plätzchen, nachdem wir in Toro Toro nochmal unseren Kühlschrank bestmöglich in den kleinen Läden aufgefüllt haben.


Auf dem Rückweg in Richtung Cochabamba fanden wir einen einsamen Platz unterhalb der Straße in einem breiten Flussbett.

Da der Wasserstand extrem niedrig war, machten wir uns keine Sorgen wegen Überschwemmungen. Außerdem war der Himmel mittlerweile wolkenlos, es war warm – hier ließ es sich locker die zwei Tage aushalten.


Wir lasen, Uli spielte seit langem mal wieder Gitarre und testete mit der Drohne, ich schrieb am Text dieses Beitrags.


Sonntag durften wir wieder weiterfahren, wobei das keine gute Idee war. Denn auch alle LKW, die Samstag nicht fahren durften, waren jetzt ebenfalls unterwegs und schlichen wie so oft, völlig überladen in einer langen Kolonne die Passstraße, die uns auf 4.500 m brachte, mit Tempo 15 – 20 km/h hoch. Überholen war selten möglich und brachte auch nicht viel, da wir bald wieder hinter dem nächsten Schleicher hingen…


Unser nächstes Ziel war die Salar de Uyuni, die größte Salzwüste der Welt.


Um hier nicht mit leerem Tank liegen zu bleiben, wollten wir in der nächst größeren Stadt tanken.


In La Paz hatte das ohne Probleme geklappt, allerdings hatten wir dort auch einen Tipp bekommen, welche Tankstelle an Ausländer verkauft.


In Bolivien werden Benzin und Diesel stark subventioniert.

Einheimische LKW-Fahrer (und nur die tanken Diesel, alle anderen PKW und Kleinbusse tanken Benzin oder Gas) bezahlen für den Liter Diesel 0,50 €.

Als der Preis im letzten Jahr erhöht werden sollte, kam es zu wochenlangen Straßen Blockaden und Demonstrationen und die Erhöhung wurde schließlich fallen gelassen. Trotzdem gibt es nicht immer und überall Diesel oder Benzin und vor den Tankstellen bilden sich regelmäßig lange Warteschlangen.

Viele Tankstellen werden von der Polizei beobachtet und sind zusätzlich kameraüberwacht.


Ausländer müssen offiziell 1,19 € für den Liter Diesel bezahlen.


In La Paz haben wir schlussendlich ohne Rechnung und in bar nur 0,86 € pro Liter bezahlt.


Das wollten wir in Oruro, der letzten großen Stadt auf dem Weg in die Uyuni auch. Insgesamt fünf (!) Tankstellen mussten wir im ganzen Stadtgebiet anfahren, bis ein Tankstellenbetreiber bereit war, bzw. die Lizenz hatte, an uns Ausländer zu verkaufen.

Und dann mussten wir auch den vollen Preis bezahlen, da wie aus dem Nichts ein Polizist aufgetaucht war (vorher hatte die Dame mir einen etwas niedrigeren Literpreis genannt).


Wir waren ziemlich genervt von diesen Machenschaften und der generellen Skepsis oder Zurückhaltung der Bolivianer.


Einziger Wehrmutstropfen war, dass wir Wasser tanken durften und das sogar umsonst (später bemerkten wir allerdings einen chemischen Geschmack des Wassers und nutzten es nur noch zum Abwaschen und für die Körperpflege).


Weiter ging es mit vollem Tank (wir hatten nur einen gefüllt) und relativ vollem Kühlschrank nach Uyuni, einer staubigen Stadt in der Wüste mit Westernflair.


Wir steuerten hier nochmals eine Tankstelle für den zweiten Tank an und bekamen gesagt, wir sollten in einer halben Stunde wieder kommen, dann wäre der Chef weg und wir könnten zum günstigeren Preis tanken.

Das hat dann tatsächlich geklappt und sehr erleichtert und entspannt guckten wir uns danach die kleine Ortschaft an, in der es nicht wirklich viel zu sehen gab.


Wir verbrachten die Nacht außerhalb der Stadt direkt am größten Eisenbahnfriedhof der Welt.

Hier rosten rund 100 Lokomotiven und Waggons aus der Jahrhundertwende vor sich hin, seitdem für sie seit den 1940ziger keine Verwendung mehr gefunden wurde. Früher verband die Eisenbahnstrecke bolivianische Minen mit der Pazifikküste.  Aber seit Bolivien keinen Zugang mehr zum Meer hat (den hat sich Chile zwischen 1879 und 1884 einverleibt) und viele Minen geschlossen wurden, waren die Zugverbindung, sowie die Züge überflüssig geworden.

Offenbar konnten sie nicht verkauft werden und so gammeln die rostigen Stahlriesen vor sich hin, was allerdings aufgrund der extrem niedrigen Luftfeuchtigkeit hier dauert.

So geben sie ein super Fotomotiv ab, was viele Touristen nutzen, bevor es von dort in die Salar de Uyuni geht, der größten Salzwüste der Welt.



Die größte zusammenhängende Salzfläche erstreckt sich auf über 10.000 Quadratkilometer.

Ein Highlight jeder Bolivienreise ist es, diese Salzwüste zu befahren und sich am Dakar Monument zu fotografieren (die Rally hat hier von 2009 bis 2019 stattgefunden).


Unser Problem war, dass wir zum Ende der Regenzeit hier waren und die Salzwüste noch einige cm unter Wasser stand. Der größte Teil der Salzwüste war für PKWs leider gesperrt, da die Gefahr einzubrechen und sich nicht mehr selbst befreien zu können einfach zu groß war (die Bergung kostet ab 1.000,00 US $).


Das hieß für uns, wir bekamen die spektakulären Inseln leider nicht zu sehen und konnten auch nur extrem langsam fahren, damit wir uns den Unimog nicht mit salzigem Spritzwasser ruinieren.

Dafür spiegelte sich der Himmel und die vereinzelten Wolken im Wasser und wir hatten das Gefühl, im größten Spiegel der Welt, im Himmel zu fliegen.



Wir fuhren gaanz vorsichtig und langsam bis zum Dakar Monument, trafen dort, neben unzähligen anderen Touristen, die sich mit Toyotas haben herfahren lassen, eine nette, französische Familie wieder, die wir bereits am Eisenbahnfriedhof getroffen hatten.  


Über Mittag waren wir fast allein am Monument, weil die Touren zu anderen Punkten, oder bereits zurück an Land gefahren waren.

Wir genossen die absolute Stille, nur unterbrochen von der im Wind flatternden Flaggenparade aus aller Herren Länder, ein weiteres Relikt von der Rally Dakar.


Dann machten auch wir ein paar lustige Fotos, für die die Salzwüste so berühmt ist und hatten großen Spaß dabei.



Nachmittags füllte sich der Platz erneut mit Tourengruppen, aber nach Sonnenuntergang hatten wir diesen magischen Ort wieder ganz für uns allein, da auch die Franzosen weitergezogen waren.


Nach einer absolut stillen und tiefschwarzen Nacht mit einem wahnsinnigen Sternenhimmel fuhren wir am nächsten Morgen wiederum ganz vorsichtig zu einem weiteren Highlight der Salar, der Himmelstreppe.

Aus Salz ist hier mitten im Nichts eine Stufe gebaut worden. Auch dies ein super Fotomotiv. Hier trafen wir auch die Franzosen wieder, von denen wir uns dann verabschiedeten, da ihre Reise gen Norden weiter geht.



Nachdem wir langsam und nach Löchern Ausschau haltend die Salzwüste wieder verlassen hatten, gings es schnurstracks zur Autowäsche.

Es hatte sich doch im Bereich der Radkästen und Federn eine kleine Salzkruste gebildet, die wir sofort haben entfernen lassen.



Danach stand unser zweites Bolivien Highlight an, die Lagunenroute.


Die „eine“ Lagunenroute gibt es eigentlich gar nicht, vielmehr handelt es sich um ein weitverzweigtes Netz aus Pisten in sehr unterschiedlichem Zustand.

Es ranken sich etliche Geschichten unter Overlandern um die Strecke, denn die Landschaft befindet sich in absoluter Einsamkeit in einer Höhe zwischen 4.000 und knapp 5.000 m. Bei einem Großteil der Strecke handelt es sich um „Waschbrettpisten“, bei denen der Fahrspaß gänzlich auf der Strecke bleibt.


Unsere Tanks waren voll, der Kühlschrank ebenfalls und so waren wir sehr gespannt auf die spektakuläre Höhenlandschaft mit ihren Geysiren, Vulkanen, bunten Lagunen, Thermalquellen und tausenden von Flamingos und Vikunjas.


Und tatsächlich, schon an der ersten Lagune, an der wir übernachteten hielten sich bestimmt 1.000 rosafarbene Flamingos auf.



Wir ließen uns viel Zeit und fuhren am nächsten Tag bei bestem Wetter keine 20 km bis zur nächsten Lagune. Hier waren zwar erheblich weniger Flamingos im Wasser, aber unser Stellplatz auf einer kleinen, einsamen Landzunge und die umliegenden, schneebedeckten Berge und Vulkane waren einfach perfekt.



Auch die nächsten Tage fuhren wir durch eine Landschaft, wie sie fast nicht zu beschreiben ist.

Die Berge in den unterschiedlichsten Braun-, Rot- und Beigetönen, dazu schneebedeckte Vulkane vor einem knallblauen, wolkenlosen Himmel.



Hin und wieder kamen uns Toyotas der geführten Touren entgegen gerast, bzw. wurden wir von ihnen überholt und in eine Staubwolke gehüllt. Aber ab nachmittags wurde die Straße fast leer und wir standen anschließend an traumhaft schönen Stellplätzen immer für uns allein.


Eine Nacht verbrachten wir an einer kleinen, heißen Thermalquelle, wo wir einige Bahnen geschwommen sind (ich) oder einfach nur das warme Wasser (ca. 29 Grad) genossen haben, mit Blick auf die dahinter liegende Lagune und die umliegenden Berge.



Tagsüber hatten wir uns bereits ein großes Feld mit blubbernden und stinkenden Fumarolen angeguckt.



Am nächsten Tag fuhren wir kreuz und quer durch große, einzelne surreale Felsformationen in der „Salvador-Dali-Wüste“. Diese einmalige Landschaft ähnelt einigen seiner Landschaften in seinen Werken, oder wie wir fanden, dem Mond oder auch dem Mars.



Nach fast einer Woche faszinierender Landschaften, Einsamkeit und großer Zufriedenheit, beschlossen wir spontan, doch nicht nach Chile auszureisen und über Argentinien und Paraguay ins Pantanal nach Brasilien zu fahren, sondern in Bolivien alles wieder zurück zu fahren, noch Sucre anzugucken, welches die schönste Stadt in Bolivien sein soll und dann über die Nordroute nach Brasilien zu fahren.

Das hieß allerdings 2.000 km extra zu fahre, aber wir hatten nach unserem Entschluss richtig Lust dazu.


Die Pisten, die wir die nächsten zwei Tage gefahren sind, waren dann wirklich richtig abenteuerlich. Meistens in recht schlechtem Zustand, oftmals großflächig weggespült, aber wir hatten sie für uns allein. Hier fuhr niemand mehr. In den Zwei Tagen haben wir insgesamt max. acht Fahrzeuge gesehen. Dafür umso mehr Lamas und Vikunjas.



Die Landschaft war ebenfalls einmalig schön.


Nach zwei Nächten zurück in der Zivilisation in der kleinen Stadt Tupiza, wo wir wieder mal gründlich alles vom feinen Staub befreiten und einen Dieseltank auffüllen konnten (zum teuren Preis ☹) ging es weiter Richtung Sucre.


Unterwegs hatten wir überlegt, in der ehemaligen Silberminenstadt Potosí Halt zu machen. Aber die Stadt hatte ihre Blütejahre lange hinter sich und die heutigen, zahlreichen Erz-, Zinn- und Bleiminen rund um die Stadt sahen dermaßen abschreckend aus, dass wir einen großen Bogen um die Stadt machten und direkt Sucre ansteuerten.


Sucre ist die Hauptstadt Boliviens, gilt als die schönste Stadt und als das symbolische Herz des Landes, da hier die Unabhängigkeit (1824) ausgerufen wurde.

Sie trägt den Beinamen „weiße Stadt“ und tatsächlich sind die alten, gut erhaltenen und liebevoll restaurierten Kolonialgebäude alle schneeweiß getüncht und seit 1991 UNESCO Welterbestätte.


Wir fühlten uns richtig wohl in Sucre.


Wir konnten direkt von unserem Stellplatz bei einer bolivianischen Familie, die eine Art Campingplatz betrieb, in die nahegelegene, wunderschöne Altstadt laufen.

Hier gingen wir mal wieder ausgiebig flanieren, essen und füllten unseren Kühlschrank endlich wieder richtig auf, in einem relativ großen Supermarkt, der fast keine Wünsche offenließ.



Auf dem Land gab es nämlich nur kleinere Geschäfte, bzw. Stände und Märkte, aber die Auswahl war hier meistens sehr, sehr übersichtlich und vieles von dem Obst und Gemüse an den Straßenständen, war für unsere Mägen oftmals nicht mehr genießbar…


Nach Sucre war unser grobes Ziel Brasilien. Da es bis dahin aber noch weit über 1.000 km waren, gab es unterwegs noch einige sehenswerte Stationen.


Gleich hinter Sucre gab es mal wieder Dinosaurierspuren zu bewundern.

Hier waren die zahlreichen Spuren allerdings senkrecht in einer steilen Wand zu finden, von unterschiedlichen Arten und in wirklich großer Vielzahl.

Wir mussten uns einem Guide anschließen und einen Helm tragen, um richtig nah heran zu kommen. Die meisten Spuren befanden sich allerdings auf dem Gelände einer benachbarten Zementfabrik und waren nur von weitem zu erkennen.



Die nächsten Nächte verbrachten wir alle „wild“ stehend.


Einmal in einem fast ausgetrockneten, breiten Fluss, der die Heimat für die seltenen Rotohrpapageien zu sein schien. Laut Internet gibt es in ganz Bolivien nur noch 1.000 dieser Vögel – hier lärmten und kreischten bestimmt 100 oder mehr von ihnen herum.



Die Nacht darauf übernachteten wir abseits der Straße in der Nähe eines kleinen Baches und da wir die hohen Höhen hinter uns gelassen hatten, wurde es in 1.400 m Höhe langsam wieder tropisch und wärmer.

Und es gab wieder beißende und blutsaugende Viecher und zwar so winzig klein, dass sie durch unsere Moskitonetze durchpassten.

Innerhalb kürzester Zeit hatten wir etliche von diesen kleinen Plagegeistern im Wageninneren. Wir sahen sie kaum, spürten aber unmittelbar ihre schmerzhaften Bisse.


Am nächsten Morgen waren wir während des Frühstücks stundenlang damit beschäftigt, sie zu töten.  Gleichzeitig wurden wir furchtbar von ihnen zerstochen. Allein im Nacken und an den Beinen hatte ich je über 25 Stiche / Bisse… ☹


Glücklicherweise lag unser nächstes Ziel wieder etwas höher. In der Nähe des hübschen Ortes Samaipata gab es in einem Nationalpark einen Riesenfarnwald, zu dem wir hin wandern wollten.


Allerdings hatte es angefangen zu regnen und schon die lehmige Zufahrt aus dem Ort raus, zum Park hin, stellte sich als schmierige, glatte Rutschpartie heraus. Wir hatten noch 7 km steile Lehmpiste vor uns und waren ohne Allrad schon gut ins Schlingern gekommen...


Also beendeten wir unsere Fahrt zunächst in 1.900 m Höhe und blieben einfach rechts am Wegrand stehen und warteten auf besseres Wetter.


Nach einer sehr stürmischen und sonst ruhigen Nacht war es am nächsten Morgen zwar annähernd trocken, aber wir wollten lieber doch kein Risiko eingehen und so beschlossen wir, uns den kleinen, hübschen Ort anzugucken und wieder umzukehren.


Samaipata war wirklich ansprechend, mit vielen Cafés und Restaurants, aber die meisten waren vormittags leider noch geschlossen.

Wir fanden zum Glück ein Restaurant, wo wir ein günstiges Mittagsmenü (7,37 € für uns Zwei) bekamen und dann machten wir uns in dem kleinen Ort auf die Suche nach einem Stellplatz für die Nacht.

Aber das gestaltete sich als eher schwierig und so fuhren wir raus zu den 10 km entfernten Inkaruinen „El Fuerte de Sammaipata“.


Die spärlichen Mauerreste der Ruinen haben uns nicht wirklich begeistern können, zumal die meisten Häuser der Bolivianer heute noch so aussahen. Einzig der riesige, bearbeitete Felsmonolith war sehenswert, aber der Sturm und der graue Himmel machten die Besichtigung zu keinem reinen Vergnügen.


Dafür fanden wir einen ruhigen, mückenfreien Übernachtungsplatz direkt am Straßenrand der Zufahrtsstraße. Nachts legte der Sturm nochmal ordentlich zu und so beschlossen wir am nächsten Morgen weiter zu fahren, Richtung Santa Cruz.


Unterwegs gab es eigentlich noch den ein oder anderen Wasserfall zu sehen, aber da es wieder zu regnen angefangen hatte, ließen wir die rechts und links liegen – wir hatten ja auch schon so viele gesehen auf unserer mittlerweile mehr als zweijährigen Reise.


Drei Nächte blieben wir kurz vor Santa Cruz auf dem riesigen Grundstück zweier Münchener, die sich mit Campern ein bisschen Geld dazu verdienten. Die Beiden leben bereits seit 30 Jahren in Bolivien und konnten uns viel über das Land, aber auch über seinen Wandel in den letzten 30 Jahren erzählen.


Ansonsten genossen wir die Ruhe in dem schönen Garten, hatten tolle Gespräche und kurierten eine Erkältung aus, die uns beide zum ersten Mal auf dieser Reise erwischt hatte.


Über Santa Cruz, wo wir noch mal einen Großeinkauf erledigten, ging es für einen kurzen Stopp in den Vorort Cotoca. Hier sollte es mitten in der Stadt, auf dem kleinen Hauptplatz Faultiere zu sehen geben. Da wir schon so lange keins mehr gesehen hatten (zuletzt in Costa Rica) haben wir den kleinen Abstecher gemacht, dann aber nur eins oben im Baum entdeckt. 


Von da fuhren wir immer weiter runter ins grüne Tiefland von Bolivien.


Die Landschaft hatte sich seit Santa Cruz fast schlagartig verändert. Links und rechts der Straße, die fast kurvenlos nur geradeaus ging, waren Weideland und Äcker von solchen Ausmaßen, wie wir es von Kanada kannten.


Irgendwann tauchten auch die ersten, riesigen Silos auf, nur dass sie hier Kooperativen gehörten.


Ebenfalls wie in Kanada leben hier weiße Mennoniten, die allerdings diese riesigen Äcker mit modernen Maschinen bewirtschafteten und sich nur altertümlich kleideten.


Auf unserer Strecke lagen einige der 300 Jahre alte Jesuiten Missionen, von denen sechs Städte 1990 zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt wurden.


Die erste, San Javier guckten wir uns nur von außen an, da die Kirchen hier tagsüber immer verschlossen sind (Diebstahlschutz).



In Concepcion gab es einen herrlich erfrischenden See und als ich runter zum Schwimmen ging, sprach mich ein Mann auf Deutsch an. Auch er lebte schon viele Jahrzehnte in Bolivien und erzählte mir, dass gerade das internationale Barockfestival stattfindet. Neben der Renovierung der Kirchen und verschiedenen Bauwerke wurden nämlich mehr als 5.000 Musikkompositionen wiedergefunden und zusammengetragen und damit die umfangreichste Sammlung indigener Barockmusik Südamerikas geschaffen.


Den Abend spielte eine deutsche Violinistin zusammen mit jungen, bolivianischen Musikern aus der Nachbargemeinde. Wir überlegten kurz, ob wir den Platz am See aufgeben sollten und fuhren dann spontan rein in die Stadt und parkten direkt an der Kirche.


Das Konzert war eine interessante und schöne Abwechslung für uns und sogar der deutsche Botschafter lauschte den Tönen der Streicher.



Am nächsten Morgen kehrten wir zum See zurück und genossen einen entspannten Tag am und im Wasser.

Denn hier im Tiefland hatten wir es wieder mit Temperaturen von über 30 Grad zu tun. Aber dank geringerer Luftfeuchtigkeit war die Hitze nicht ganz so anstrengend, wie in Mittelamerika (geschwitzt haben wir trotzdem).


Wir verbrachten noch zwei Nächte in einer weiteren Missionsstadt, San Ignacio.


Aber hier konnten wir uns (leider) nicht aufraffen uns weitere Konzerte anzuhören, die eine Woche lang jeden Abend stattfanden.

Die Hitze hatte uns phlegmatisch werden lassen und nachts im Dunkeln den über einen km zum Stellplatz zurück zu laufen, war auch wenig verlockend.


Dann ging es die letzten knapp 300 km auf einer staubtrockenen Lehmpiste Richtung Brasilien.


Die Landschaft wurde immer grüner und erinnerte uns total an Belize.


Unterwegs sahen wir Tukane, die seltsamen Jabirustörche und unsere ersten Wasserschweine.



Da die Strecke teilweise nur wenige Meter an der brasilianischen Grenze entlang ging, kamen wir durch unzählige Militär- und Polizeikontrollen. Aber alle zumeist sehr jungen Männer waren freundlich und winkten uns nach kurzer Registrierung weiter.


Die letzte Nacht in Bolivien verbrachten wir vor der staubigen „Grenzstadt“ an einem See, in dem es angeblich Kaimane geben soll, weshalb ich lieber nicht schwimmen ging...


Die Stadt lag kurioserweise 13 km vor der eigentlichen Grenze. Wir mussten am nächsten Morgen durch den ganzen Ort fahren, um unsere Pässe ausstempeln zu lassen und dann wieder zurück zum Ortseingang, um da das TIP (Temporäre Import Permit) zu stornieren.


Dann fuhren wir die letzten km durch Bolivien, dass unsere Herzen am Ende doch noch erobert hatte.


Wir kamen an einen Militärposten, wo nochmal unsere Pässe angeguckt wurden.


Dann ging der Schlagbaum hoch und wir waren in Brasilien.


Da war allerdings niemand.

Diese Grenze ist so klein und unbedeutend, dass es sich offenbar nicht lohnt, hier Grenzbeamte anzusiedeln.


Ein paar Kilometer weiter waren immerhin einige junge Soldaten, die unsere Pässe sehen wollten, aber einen Stempel bekamen wir dort, im abgelegenen Dschungel, nicht.


Aber davon, wie es weiter ging, dann im nächsten Beitrag. 


Und hier noch unsere Strecke, die wir in sieben Wochen zurück gelegt haben.



240 Ansichten5 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

5 comentarios


Fernando Barca
Fernando Barca
10 may

Falls ihr in den Süden Brasilien wollt, in der Region „Rio Grande do Sul“ gab es starke Überschneidungen, wo in Brasilien um Hilfsgüter für die Region gebeten wurde. Info ist 2 Tage alt. Gruß Fernando

Me gusta
Uli
12 may
Contestando a

Danke Dir, dass Du an uns denkst, Fernando.

Das haben wir natürlich mitbekommen und machen erstmal einen großen Bogen um die Region, zumal die Wettervorhersage für Porto Alegre Dauerregen an diesem Wochenende vorhersagt :(

Liebe Grüße nach Bremen / Stuhr


Me gusta

beder
04 may

Hallo ihr beiden. Wie immer, machen euere Berichte Lust auf mehr. Ich/wir wünschen euch viel Spass in Brasilien.

LG Bettina und Bernhard

Me gusta
Uli
07 may
Contestando a

Hallo Ihr Zwei, das ist ja schön, dass Ihr immer noch "dabei" seid!

Wie geht's Euch? Was macht Dein Buch Bettina?

Die erste Woche in Brasilien war der Horror - heiß und im Pantanal Milliarden von Mücken. Wir sind nach drei Nächten förmlich geflohen. Jetzt sind wir etwas weiter südlich, wo es trockner ist und kaum noch Mücken vorhanden sind. Da lässt es sich durchaus aushalten.

Wir schicken Euch liebste Grüße

Manuela & Uli


Me gusta

Und so geht es weiter

Ende März / Anfang April fahren wir nach Hamburg, wo der Unimog Mitte April per Schiff auf die Reise nach Halifax geht.
Corona bedingt dürfen wir leider nicht mit an Bord und so fliegen wir vorab für ein paar Tage nach Island, bevor es dann auch für uns nach Kanada geht. 
Ende April soll das Schiff mit unserem Unimog hoffentlich wohlbehalten in Halifax, Nova Scotia einlaufen.
Einige Tage später, hoffen wir, können wir ihn dann endlich aus dem Zoll holen und unser Abenteuer kann endlich beginnen.

bottom of page